HAZ 12.09.2020

HAZ 22.07.2020

HAZ 02.07.2020


HAZ 17.06.2020

Das Freibad in Großburgwedel bleibt in diesem Jahr komplett geschlossen

Schwimmer trainieren im Garten - HAZ 12.06.2020

Großburgwedels Freibad bleibt vorerst geschlossen - HAZ 18. Mai 2020

HAZ 14. Januar 2020

Bleibt der Sprungturm auch diesen Sommer noch gesperrt?

Anlage ist seit zwei Jahren nicht nutzbar / Statikprüfung im Freibad steht im Frühjahr an / Im Anschluss soll Ausschrei-bung erfolgen. Von Sandra Köhler


Großburgwedel. Ob die Großburgwedeler in diesem Sommer wieder mit Anlauf vom Sprungturm in die Fluten des Freibades eintauchen können, bleibt ausgesprochen fraglich. Vorerst steht nämlich im Frühjahr noch eine Statikprüfung des Beckens an. Bevor das Ergebnis nicht bekannt ist, kann die Kommune nicht aktiv werden. „Unser Plan ist es, 2020 erst einmal klarzubekommen, wie es weitergehen kann“, sagt Götz-Gero Moeller, Hauptamtsleiter der Stadt Burgwedel, ganz vorsichtig. „Glücklich sind wir darüber natürlich nicht.“
Bereits 2018 und 2019 hatten die Schwimmer auf den Sprungturm verzichten müssen. Er blieb wegen massiver

Im Mai beginnt die Freibadsaison –                                                                   Sicherheitsmängel geschlossen. Und auch in diesem Jahr sind
wohl auch 2020 ohne den Sprungturm, der auf diesem Archivfoto            die Chancen gering, dass wieder gesprungen werden kann.

noch im Hintergrund zu sehen ist. Foto: Carina Bahl (archiv)                      Denn selbst wenn die Ergebnisse der Statikprüfung im Frühjahr

                                                                                                                         zügig vorliegen und sich zeigt, dass die Kommune ihre angestrebte Lösung für einen neuen Sprungturm auf dieser Basis umsetzen kann, sind vor Beginn der Bauarbeiten noch diverse Schritte zu absolvieren. So müssen die Arbeiten für den neuen Turm und die Änderungen am Becken ausgeschrieben und eine Firma gefunden werden. „Die Firmen haben aber im Moment alle gut zu tun“, weiß Moeller aus Erfahrung.

Erst wenn klar ist, wer den neuen Sprungturm wie aufstellt, kann die Stadtverwaltung mit der betreffenden Firma in die zeitliche Abstimmung gehen. „Wir wissen ja gar nicht, wie lange so etwas dauert. Da müssen wir uns schlaumachen“, sagt Moeller. Steht der Plan, muss er auch noch im Vorfeld von der städtischen Architektin geprüft werden.

Während der Freibadsaison, die in Großburgwedel traditionell am 1. Mai beginnt, sei es jedenfalls unmöglich, die Arbeiten vorzunehmen. Denn dazu müsste das komplette Wasser ab- und wieder neues eingelassen werden. „Wir werden prüfen, ob sich die Arbeiten vielleicht doch noch vor der Saison durchführen lassen. Sollte das nicht der Fall sein, müssen wir das im Herbst angehen“, sagt Moeller.

Und dann gibt es da ja auch noch die Kosten. Laut Moeller sind bereits Mittel für Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen im Haushalt 2020 eingestellt. Auf rund 120 000 Euro hatte die Verwaltung die Kosten im vergangenen Jahr geschätzt. Dabei handelt es sich um die sogenannte kleine Lösung. Bis Herbst 2018 war die Stadt davon ausgegangen, sie müsse ein komplett neues Sprungbecken bauen, um die Sicherheitsauflagen erfüllen zu können. Doch eine weitere Änderung der entsprechenden DIN-Norm spielte Burgwedel in die Karten. Nun reicht es, einen neuen Sprungturm aufzustellen und den Winkel, in dem der Beckengrund vom tiefen Sprung- zum nicht so tiefen Schwimmerbereich verläuft, abzuflachen, um die bestehenden Sicherheitsmängel abzustellen.

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